Angepinnt Gellep-Stratumer (Krefelder) Hafen...

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    WICHTIGES AN DIESER STELLE:

    - TERMININFOS:
    --> "Der Terminkalender des Bürgerverein ist gut gefüllt !!!"

    - Dorfinfos:
    --> "Alles zu unseren Adventterminen im Dorf !!!"

    - THEMEN: --> "BELÄSTIGUNGEN IN GELLEP-STRATUM" !!! - Bitte folgt den Links zu:
    -> Geruch in Gellep-Stratum... - ZUSATZ-INFO bzgl. eMailadresse!!!...
    -> Geräusche in Gellep-Stratum...

      Gellep-Stratumer (Krefelder) Hafen...

      Hallo,
      da derzeit doch recht viel über den Hafen geschrieben wird, denke ich, dass dies auch ein eigenes Thema wert ist.

      -> Hafenehe kann losgehen...

      -> Im Hafen kann die Arbeit jetzt beginnen

      -> rosige Zukunft für den Hafen

      Und kaum herrscht Friede, Freude, Eierkuchen, kommt die nächste Hiobsbotschaft... :evil:
      Duisburg will Grundstücke im Krefelder Hafen kaufen

      No Go ohne vernünftige Verkehrsführung!

      Nunja... Abwarten... :beobacht: Meine Begeisterung hält sich jedenfalls, im Gegensatz der wohl überwiegend herrschenden Meinung, bislang noch in Grenzen! Klar bedeutet jede Neuansiedlung einer Firma auch neue Arbeitsplätze. Aber man sollte sich vielleicht mal überlegen zu welchem Preis...

      Wie die zum Artikel gehörende Umfrage schon verlauten lässt, vermute auch ich, dass die Verkehrsbelastung um Krefeld und vor allem GS auf ein unzumutbares Maß ansteigen wird, was der Attraktivität von GS und umliegender Nachbarorte als Wohnraum mit Sicherheit nicht zuträglich sein wird. Schon jetzt habe ich es von hier ausgehend mehr als einmal erlebt, dass man im "besten Fall" bis zu einer viertel Stunde bis nach Üerdingen braucht. Erst nach der Auffahrt zur B288 (Mündelheimer / Linner Str.) fließt der Verkehr wieder halbwegs störungsfrei. Ob das wirklich so viel Apllaus verspricht, insbesondere wenn die Straße noch durch zusätzliche Brummis verstopft wird?

      Daher wäre meiner Meinung nach für den Ausbau des Hafengebietes zunächst grundlegende Voraussetzung, dass der Verkehr in und aus dem Hafen auch direkt über den Hafen zu- und abgeleitet wird und nicht wie bislang überwiegend über die Umgehungsstraße zu- / abfließt, weil diese blöde alte Drehbrücke im Hafen kurz vorm Kollaps steht und vor allem ein Nadelöhr darstellt. Ist doch logisch, dass die LKW-Fahrer lieber eine breite, gut ausgebaute Straße nutzen, als sich über eine morsche und einspurige Brücke zu quetschen. Von Schwertransporten, die von vornherein schon überhaupt keine Möglichkeit zur Nutzung der Brücke haben mal gänzlich abgesehen. Aber hier steht ja wieder Denkmalschutz kontra Fortschritt... Gleiches gilt natürlich auch für die Gleisanlagen der DB, die im Abstand von nicht mal 1000m gleich zweimal die Düsseldorfer Straße queren.

      RE: No Go ohne vernünftige Verkehrsführung!

      So - ich noch mal!

      Ich weiß nicht, ob ich da vielleicht etwas überempfindlich bin. Aber die Ruhe hier im Ort ist ja nun mit Eröffnung der Baustelle dahin... Je nach dem wie der Wind steht, weht's entweder den Baulärm hier kräftig rüber, oder man hat Cerestar (oder wie der Laden jetzt heißt) & Konsorten wieder in der Nase und im Ohr. Ich kann nur hoffen, dass der spätere Betrieb nicht annähernd so viel Lärm produziert. Auch die Verkehrsbelastung wächst meines Erachtens nach täglich, gleichwohl die Anlage nichtmals fertig ist.
      Ich habe hier auch schon des öfteren die schweren Maschinen arbeiten gehört.
      Teilweise schon um 4 Uhr morgens. Anfangs habe ich mich noch gefragt wo die Geräusche herkommen da es oft nur ein brummen war. Aber nach einiger zeit war es eindeutig zu spüren dass es von der baustelle kam.
      War schon das ein oder andere mal wirklich störend.
      ju hu... Gaaaanz toll... :hüpf::rolleyes:

      Die A57 wird 6-spurig, die B288 zur Autobahn, der durch Gutachten genehmigte Bau- und Betriebslärm wird einem das Leben in GS zur Hölle machen, der Verkehr um den Hafen nimmt um weitere 8000% zu und die Stadt verteilt künftig kostenlose Feinstaubmasken an die Einwohner ... Aber Hauptsache, wir Singen und Klatschen im Akkord, weil wir uns über 3 zusätzliche Arbeitsplätze freuen, die ja auch garantiert für Krefelder reserviert sind... :evil: :wand:

      Meiner Meinung nach sind die Voraussetzungen für einen Ausbau des Hafens nach wie vor nicht geschaffen! Alleine die Verkehrsanbindung lässt immer noch zu Wümschen übrig. Die Straßen sind doch für diese Art von Schwerlastverkehr gar nicht ausgelegt. Hierzu muss man sich nur die alte Hafenausfahrt ansehen (Kreuzung Düsseldorfer / Hafenstraße in Richtung B288, im Abbiegebereich)... Schlaglöcher? Schlaggruben, eingerissen durch eng abbiegende LKW...:Und wer bezahlt's wieder? Der Hafen bestimmt net... :motz:
      Vllt sollte man über die ganze Fläche eine Halle bauen so das der Staub da garnicht erst weiter fliegen kann... Es ist doch klar das da Staub entsteht !!!

      Vllt sollte man eine Dusche für die LKW´s errichten, sodas der Staub schonmal nicht auf die Strasse kommt... Denn bei dem was dort gemacht wird ist doch klar das da was Staubt oder?

      Demnach ist eine Messung meiner Meinung nach Überflüssig !!!!

      Wer da wohnt weiß was um ihn herum passiert und gut ist...

      Oder liege ich damit so falsch ?
      Ein großer Teil der Firmen hat bereits Reifen-Duschanlagen und viele LKW werden auch komplett abgespritzt.

      Die Belastung bleibt ja nicht unbedingt nur dort, sondern weht mit aufkommenden Wind auch in unser Wohngebiet !
      Von dahr sollte man überlegen, ob weitere "Dreckschleudern" angesiedelt werden sollen oder ob man ggf. mal "saubere" Industrie anbaut... :rolleyes:

      INFORMATIONSVERANSTATLUNG ZUR HAFENERWEITERUNG!

      INFOVERANSTALTUNG DES BÜRGERVEREIN GELLEP-STRATUM e.V. ZUR HAFENENTWICKLUNG

      Man glaubte schon fast an einen Volksaufmarsch, wenn man am Donnerstagabend um kurz vor 20 Uhr über die Düsseldorfer Straße ging. Eine Flut von Menschen eilte in die Gaststätte "Zum Landhaus", denn der Bürgerverein hatte zu einem Infoabend über die Hafenentwicklung eingeladen. Der Saal im Keller platzte förmlich aus allen Nähten, denn fast 100 Interessierte warteten auf die Ausführung von Frau Lehnen und Herrn Hamm, Hafen Krefeld GmbH & Co. KG, und Herrn Visser, Planungs- und Umweltamt der Stadt Krefeld.
      Klaus Jagusch begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für das zahlreiche erscheinen und das große Interesse daran, was zukünftig mit dem Hafen und damit womöglich auch mit Gellep-Stratum geschehen könnte.

      - Herr Hamm gab einen kurzen historischen Abriss zum Rheinhafen selbst sowie einen Ausblick, was die Verkehrsanbindung des Hafens angeht. Der Heidbergsweg wird zur Hafenringstraße ausgebaut werden, um dem Schwerlastverkehr Rechnung zu tragen, der zukünftig auch am Hafen fahren wird. Mit dem Bau der Hafenringstraße wird voraussichtlich in den nächsten 12-18 Monaten begonnen werden.

      - Frau Lehnen erläuterte den Aufbau der Hafengesellschaft und das stetige Wachstum des Umschlags im Hafen in den letzten Jahren, auch die Umstrukturierung von den Hafen- und Bahnbetrieben zur Hafen Krefeld GmbH & Co. KG, unter Zusammenschluss der Stadt Krefeld und den Häfen Neuss-Düsseldorf. Ganz speziell zum Thema Terminal, welches ihr sicher sehr am Herzen liegt, wie man den Ausführungen entnehmen konnte, wurde den Anwesenden viel Wissen vermittelt. Die Erläuterungen wurden allerdings nach ca. 30 min. durch die anwesenden Bürger beendet, um mit der Beantwortung der Fragen, die der Bürgerverein, wie auch die Bürger selbst hatten, beginnen zu können.

      - Ein wichtiges Thema, was in den letzten Wochen für Wirbel gesorgt hatte, war die Rufbereitschaft des kommunalen Ordnungsdienstes. Die Rufkette scheint selbst in der Verwaltung nicht ganz klar zu sein und so wurden mehrere Bürger von einer Stelle zur nächsten geschickt. Herr Visser stellte am Abend klar: Wenn es Beeinträchtigungen gibt, egal welcher Art, ob Lärm, Geruch, o.ä., sollen die Bürger die Feuerwehr oder die Polizei anrufen. Er nannte die Notrufnummern, was allerdings nicht ganz richtig sein kann. Daher hier die Nummern der Verwaltungen:

      Tagsüber zu Verwaltungszeiten:
      Zentrale der Stadt Krefeld: 02151 86-0
      Außerhalb der Verwaltungszeiten:
      Leitstelle Feuerwehr: 02151 612-0
      Leitstelle Polizei: 02151 634-0
      Von dort muss alles Weitere veranlasst werden!

      - Ein weiteres großes Thema ist die Verkehrsanbindung. Wo soll zukünftig der gesamte Verkehr fließen? Von der Hafengesellschaft wird die Nordanbindung favorisiert, dazu muss aber die denkmalgeschützte Drehbrücke an dieser Stelle weichen, um eine nutzbare Brücke bauen zu können. Die anwesenden Bürger würden sofort für eine Versetzung der Drehbrücke stimmen, da dies aus ihrer Sicht die einzige logische Maßnahme wäre. Damit könnte der Verkehr komplett über die B288 Richtung A57 bzw. A524 geleitet werden und man müsste nicht die eh sehr umstrittene Südanbindung ins Spiel bringen. Hierzu gibt es derzeit noch Bewertungsbedarf. In den kommenden 5 Jahren müsste allerdings eine brauchbare Lösung gefunden werden, laut Visser.

      - Zur Frage, ob mit der Hafenerweiterung auch die Absiedlung beheimateter Vereine eingeleitet werden müssten, konnte Herr Visser Entwarnung geben. Nach heutigem Stand ist nichts in der Richtung geplant.

      - Ein heißes Thema ist auch die Einziehung der Latumer Straße. Wenn hier die Industrieflächen vermarktet sind, wird die Straße eingezogen. Damit verliert Gellep-Stratum die älteste Straße im Dorf!!!

      - Was die Entwicklung des Hafens angeht, so ist rein wirtschaftlich betrachtet, natürlich jede Industrie recht, die Geld, bzw. Umschlag bringt. Ob aber ein Zementkraftwerk dazugehört? Letzteres sorgte auch für einige Diskussionen, wieso und weshalb die Bebauungspläne solch ein Bauwerk überhaupt zulassen und wie man dagegen vorgehen kann. Herr Visser informierte darüber, dass ausschließlich die Bezirksregierung Düsseldorf über die Genehmigung entscheiden kann und wird und die Städte um den Hafen herum keine Handhabe gegen eine rechtlich einwandfreie Genehmigung haben. Einzige Hoffnung sei, dass der Luftreinhalteplan für Krefeld, der ab dem 1. Juli bis zum 1. November ausgearbeitet werden soll, im November steht und damit neben den rein betrieblichen Abwägungen auch die Umweltaspekte des gesamten Hafens mit in diese Genehmigung einfließen müssen. Das könne bei zu hohen Werten evtl. zu einer Ablehnung der Genehmigung führen.

      Klaus Jagusch beendete die Infoveranstaltung gegen 22:30 Uhr und bat die Anwesenden, bei weiteren offenen Fragen, die vorbereiteten Zettel auszufüllen, die dann per eMail an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden.